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Die Zuschüsse an die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) werden um 120.000€ jährlich gekürzt. Dies wird zur Schließung des Weender Freibades führen. Die Besucherzahlen des Freibades sind von früher 200.000 Besuchern pro Jahr auf aktuell nur noch ca. 50.000 gesunken. Für eine notwendige Sanierung würden Kosten in Höhe von ca. 4,5 Mio. € anfallen, die eine jährliche Mehrbelastung in Höhe von 400.000€ (300.000€
Abschreibungs- und 100.000€ Finanzierungskosten) bedeuten und weder von der GoeSF noch von der Stadt getragen werden können.
Auch nach der Schließung des Freibades verfügt die Stadt mit einem konventionellen Freibad, einem Naturerlebnisbad und einem großen Freizeitbad noch über ein angemessenes Wasserflächenangebot. Betroffen von der Schließung sind in erster Linie die Weender Bürger/innen und Einwohner/innen der nördlich von Göttingen gelegenen Gemeinden. In deren Interesse erarbeitet die GoeSF für den Standort des Weender Freibades ein Konzept für einen ohne öffentliche Zuschüsse betriebenen Freizeitpark mit Bademöglichkeit.
Präsentation der GoeSF
| Sparvolumen 2013 | 120.000 € |
| Sparvolumen 2013-2020 | 960.000 € |
| Pro | 245 |
| Contra | 431 |
| Neutral | 30 |
| Meine Wertung | neutral |
| Anzahl der Kommentare | 37 |
Ein Unding und unsozial
In meiner Jugend (60,70,80 Jahre) waren alle drei Freibäder Brauweg, Grone und Weende in den Sommermonaten voll, um nicht zu sagen überfüllt. Heut zu Tage dürfte das nicht anders sein. 50000 Besucher pro Jahr, macht immer noch ca. vier- bis fühnfhundert Gäste am Tag (Mai-Sept.) Die Preise beim Freibad sind mit 3 Euro für eine Tageskarte im Gegensatz von 8,50 € im Badeparadies moderat, sodas auch Familien mit mehren Kindern und auch sozial schwächere sich einen Aufenthalt dort leisten könnten. Die Fahrtzeiten von Weende ist gerade für Kinder die oft alleine fahren geringer als wenn sie zum Brauweg fahren müssten. Selbst wenn man die Tageskarte um einen Euro erhöhen würde, würde das der Attraktivität Weender Freibades keinen Abbruch tun.
Man muss auch mal an die Bürger denken
Ich lehne diesen Vorschlag sehr strikt ab. Warum bitte soll das Weender Freibad geschlossen werden? Anscheinend werden hier nur der Grund des Geldes vorgeschoben. Aber sollte man nicht auch einfach mal an die Menschen denken? Natürlich sind die Besucherzahlen runter im Vergleich zu den 17er, 80er und vielleicht auch 90er deutlich gesunken, aber in Weende werden immer noch fast genau so viele Besucher empfangen wie in Grone. Und das obwohl Weende nur 3 Monate offen hatte 2011! Dann sollte man sich einmal vor Augen führen was mit der Attraktivität des Wohngebiet Weende passieren könnte, sollte das Freibad und in Folge dessen sogar die Sportanlage geschlossen werden!? Ich denke, dass kommende Investoren wie z.B. für das ehemailge Huthamaki nicht sehr erfreut sind, wenn ein "Magnet" für Familien einfach wegrationalisiert wird! In diesem Sinne hoffe ich auf eine Zukunft PRO Weender Freibad! Nils Fröhlich
Renovierungsstau
Hat die Stadt Göttingen bei der Eingemeindung der Gemeinde Weende nicht zugesagt die Einrichtungen der Gemeinde Weende zu erhalten? Wie kommt es zu dem Renovierungsstau? Was wurde in den letzten 40 Jahren im Freibad investiert? 1.Eine Heizung, 2. ???. Ich glaube der Rest waren nur Schönheitsreparaturen. Eventuell kann die Stadtverwaltung hierzu mal Stellung nehmen. Ich meine, dass die Stadtverwaltung hier eine Verpflichtung zum Erhalt hat! Die Nordstadt wird in Bezug auf Freizeiteinrichtungen schon immer hängen gelassen. Siehe Wartezeit auf die Sporthalle. Nun soll das Freibad weg. Was gibt es im Süden der Stadt? Freibad, Kiessee(mit Erweiterung), Jahnstadion mit umliegenden Sportplätzen, 5 große Sporthallen(2x IGS,2xFKG,1xHG). Da stellt sich die Frage, ob neben einer Kreisfreiheit auch wieder über eine Gemeinde Weende nachgedacht werden sollte. Oder würde es reichen wenn der nächste OB aus Weende kommen würde? Eventuell würde dann der Stadtteil nicht so links liegen gelassen werden
Tour de Energie statt Freibad
Wenn wir über eine Kürzung der Zahlungen an die Sport&Bäder denken , warum reden wir dann nicht einmal über die anderen Dinge der Sport&Bäder - z.b.Veranstaltungen wie die Tour d'Energie ?
Warum weniger Besucher?
Von 200k auf 50k runter ist beachtlich. Ob die Ursache aber in mangelndem Interesse liegt ist sehr fraglich. Offensichtlich wurde das Freibad seitens der Stadt nicht gepflegt siehe Renovierungsstau. Wahrscheinlich ist, dass die Eintrittspreise für finanziel schwache relativ einfach immer teurer wurden und letztendlich zu teuer.
Bürgervorschlag B84
hier gehört m.E. auch der Bürgervorschlag B84 "Warum das WEENDER Freibad?" zur Diskussioin gestellt, mal nachschaun!
Weender Freibad muss bleiben
In Weende stirbt ein Stück Lebensqualität, wenn uns das Freibad genommen wird. Keine langen Anfahrtswege und für viele hier zu Fuß oder mit Fahrrad schnell zu erreichen, was einen hohen Stellenwert hat. Mit der geplanten Schließung wird uns somit ein hohes Maß an attraktivität genommen. Die Besucherstatistik ist ein schlechter Witz und kann kaum etwas aussagen, da die Öffnungszeiten von Jahr zu Jahr immer kürzer werden. Die Stadt zerstört, was Weende als einst selbstständige Gemeinde aufgebaut hat. Wie lange soll man sich diese Willkür noch gefallen lassen?
Soziale Infrastruktur erhalten!
Ob nun mehr oder wenige Besucher da sind, ist relativ egal. Wenn man sich mal die Elitenförderung beim Göttinger Symphonie Orchester (GSO) anschaut und die unterschiedlichen Einsparmöglichkeiten. Im Weender Freibad verbingen einiege Jugendliche ganze Ferien und beim GSO können sich einiege gutbetuchte GöttingerInnen ein wenig Musik zu ihrem Chardonnay gönnen. Widerlich!
Freibad erhalten; Jugend bewegen
Ich denke gerade an die jungen Menschen in Weende, die sich in den freien Stunden sicherlich freuen würden, wenn das Weender Freibad genau so offen wäre, wie bisher. Das Areal bietet viel Platz zur Bewegung und zum Sport. Und ganz ehrlich: kaum ein junger Mensch unter 16 hat die Möglichkeiten oder Lust bis in die Südstadt zu fahren, nur um sich kurz mit Freunden zum Schwimmen zu treffen - Bus hin, Bus her. Sollte das Bad geschlossen werden ist das ein kleiner Aufruf a la "bleibt an der Playstation - bewegt euch nicht" für den Nachwuchs in Weende. Und es gibt genügend Kompensationsmöglichkeiten. Kleine Preiserhöhungen um 50 Cent (was durchaus jeder akzeptieren könnte), Sponsoring, Förderbeiträge.... Gegen Freibadschließung!
Abartig!
Für den sogn. Investitionsstau des Weender Bades haben genau die Politiker gesorgt, die jetzt nach Schließung schreien. Als Weende 1964 eingemeinedet wurde, war das Bad 10 Jahre alt und technisch auf der Höhe der damaligen Zeit. Seit dem haben Göttinger Kommunalpolitiker viele ideologische und teure Projekte in dieser Stadt entwickelt. Leider haben sie vergessen, dass sie sich 1964 verpflichtet haben, die von der Gemeinde Weende übernommenen Immobilien zu pflegen. Um Investitionen in Weende wurde bewusst ein Bogen gemacht. Bürger! - Lasst Euch diesen Unsinn nicht länger von Wolfgang Meyer und Co. gefallen! Warum werden nicht genauso Eliteprojekte wie DT und GSO durchökonomisiert? Diese Verwaltung agiert gegen die Interessen ihrer Bevölkerung! Das Weender Freibad muss erhalten bleiben, damit die Jugend nicht hinter Privatfernsehen und facebook verkümmert!
Weende ist abgeschrieben
Es ist ja nicht nur im Freibad ein Renovierungsstau aufgetreten, man denke doch nur an unsere gute, geräumige Festhalle die durch eine systematische nicht Renovierung vor gut 3 Jahren abgerissen wurde und nun nur noch eine Mense für uns zur Verfügung steht.
Nicht vergessen sollte man das die 22.000 qm Gundstück bei einem Verkauf durch die Stadt eine beachtliche Summe von nicht unter 4 Mio. Euro der Stadt einbringen würde. Und das nur für das Grundstück Freibad, als nächstes würde die Bezirkssportanlage fallen, wenn auf dem Freibadgeläde Wohnungen stehen. Ist Weende dann noch Wohnenswert???
Völlig richtig!!!!!
Die Groner Bürgerin hat es voll erkannt: Die Stadt sollte das (ebenfalls renovierungsbedürftige) Freibad am Brauweg schließen. Es bleiben für den Süden und Südwesten dann immer noch das Freibad in Grone sowie das Badeparadies Eiswiese; als Erholungsgebiet der Kiessee und in der Nähe zusätzlich der Wendebachstausee. Was hat die Nordstadt ohne das Weender Freibad? NICHTS!!! Die 600.000 €, die allein für dieses Jahr in die Sanierung des Brauweg-Bades gepumpt werden sollen, sind im Weender Freibad (immerhin das größte in Göttingen) besser aufgehoben. Technische Anlagen, die im Brauweg intakt sind, kann man sicherlich sehr gut für die Renovierung des Weender Bades weiterverwenden. Vielleicht sollte man in der Stadtverwaltung endlich auch einmal anfangen zu rechnen: die Besucherzahlen in Weende sind, auf einzelne Öffnungstage umgerechnet, um 1/3 höher als in Grone!!!!
Der Norden wird abgehängt !
Ich empfehle, auch mal über die Stadtgrenzen hinauszublicken! Nach 17 Jahren in Weende wohnen wir seit 7 Jahren in Bovenden - und nutzten auch von hier (nur 10 Minuten mit dem Fahrrad!) gern das Weender Freibad! Auch für meine Kinder (14/16) ist es im Sommer ein toller sportlicher Treffpunkt, der Jugendliche vom PC wegholt und echte Kontakte ermöglicht. Viele Jugendliche aus Lenglern und Harste kommen gern hierher, da man dieses Bad gut per Bus oder Fahrrad erreichen kann. Reyershausen hat zwar auch ein Freibad, das wird aber mehr von Familien mit kleinen Kindern genutzt und ist für Jugendliche selbständig kaum zu erreichen. Gerade im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung sollte dieses Bad erhalten bleiben, weil es von Jung und Alt gleichermaßen genutzt wird. Und wenn es den gleichen Öffnungszeitraum wie der Brauweg hätte, könnte man Besucherzahlen EHRLICH vergleichen!Im Süden gibt es mit Grone, Brauweg, Kiessee und Rosdorf genug Möglichkeiten, sich am u.im Wasser zu vergnügen!!
Benachteiligung des Nordens!!!
An so vielen Stellen in der Stadt Göttingen wird das Geld "aus dem Fenster geworfen". Warum soll nun im Rahmen von massiven Einsparungsmaßnahmen gerade eine der wichtigsten Sport- und Freizeiteinrichtungen geschlossen werden?!? Unsere Politiker scheinen die Bürger aus dem Ortsteil Weende und den umligenenden Gemeinden gerade zu mit den Füßen zu treten. Warum sonst konzentriert sich alles auf den Süden unserer Stadt?! Im Süden gibt es mehr als genug Sport- und Freizeiteinrichtungen: Das Freibad Brauweg, das Freibad Grone, das Badeparadies Eiswiese und den Kiessee. Nicht zu vergessen die unmittelbar südlich angrenzende Gemeinde Rosdorf mit dem Freibad Rosdorf und auch der Wendebachstausee ist in südlicher Richtung nicht weit entfernt. Im Norden hingegen werden die Bürger demnächst überwiegend auf das Schwimmen verzichten müssen, es sei denn sie nehmen den Weg in den Süden auf sich. Stattdessen werden gerade jüngere Kinder bei strahlendem Sonnenschein lieber vor dem TV oder PC "abhängen
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Neues aus der Stadt
Neues aus der Stadt Es gibt Kirchturmpolitik und es gibt Ratsturmpolitik. Letztere sieht so aus, daß das Weender Schwimmbad geschlossen werden soll zugunsten der Prestigebaustellen in der Innenstadt (Leinekanal, Düstere Straße). Die universitäre Weltstadt Göttingen vergisst eins dabei – und hier greife ich wie sie in den banalen Polemiktopf: Der glänzende, hypergestylte Porsche ist nur ein Haufen Schrott, wenn er mit einem Platten am Rande steht. Ein lebender Organismus ist in seinen Teilen mehr als das Ganze – wie jeder Honoratior weiß. Das Bad in Weende ist ein gewachsenes, soziales Forum für Spiel und Spaß, für Kultur und Kommunikation und es gehört zu seinem Kirchturm wie das Gänseliesel zum gläsernen Rathausturm. Daher und auch Dank der Weitsichtigkeit der Turmpolitiker: Weenders Schwimmbad bleibt, der Bürgervorschlag B86 punktet – und alle Bürger wählen!
Guter Treffpunkt für Jugendliche in Weende muß erhalten bleiben
Das Weender Freibad ist für mich ein Stück Lebensqualität: Nach der Arbeit noch einige Runden schwimmen iste einfach klasse. Die anderen Bäder sind fürs tägliche Schwimmen zu weit weg; das erfahren wir Weender ja immer in den langen Wochen, in denen unser Freibad noch nicht geöffnet hat. Da Weende für Kinder und Jugendliche sonst nicht viel bietet, muss das Freibad unbedingt erhalten werden (auch für die drei benachbarten Schulen).
Weende muss bleiben
Schon in meiner Kindheit, da wohnte ich noch in der Südstadt, fuhren wir immer ins Freibad Weende. Was bleibt uns in Weende denn noch, sollte das Freibad geschlossen werden? Ein von Hunden zugesch... Klosterpark!? Gerade für sportliche Betätigung ist ein Freibad in der Nähe wichtig. So kann man vor oder nach der Arbeit schnell mal ne Runde schwimmen. Wenn man erst durch die ganze Stadt muss, dann klappt das viel seltener. Wichtig ist nur, man darf nicht am falschen Ende sparen! Das scheint für Göttingen aber eine Pflicht zu sein. Damals im Stadtbad gab es leider kein 50m-Becken. Der Neubau der Eiswiese wäre die Chance gewesen! Aber nicht in Göttingen! Hier wird alles kaputtgespart. Bei einer Renovierung des Weender Freibades könnte man auch darüber nachdenken, das Bad mit einer kleinen Schwimmhalle, (aber bitte mit 50m Bahnen,) für Vereine und wassersportbegeisterte das ganze Jahr über nutzbar zu machen. Da muss dann auch die Wassertemperatur nicht so hoch sein!
Besucherzahlen
Die Besucherzahlen der Freibäder waren in früheren Jahren unter anderem auch deshalb wesentlich höher, weil die Öffnungszeiten von Mai bis September in allen Freibädern viele schöne Tage zu einem Freibadbesuch ermöglicht haben, aber auch, und sogar ganz besonders, weil das Stadtbad (Hallenbad) eine "Sommerpause" gemacht hat. Mit einer Sommerpause in der Eiswiese (Juli/August) könnten zum Teil die fehlenden Mittel für die Freibäder eingespart und die Besucherzahlen in den Freibädern wieder deutlich angehoben werden!
die Zeiten ändern sich ...
auch wenn sich der harte Kern der überschaubaren Schwimmfreunde so lautstark mitteilt... Die Masse der Leute geht einfach nicht mehr hin ! leider .. also, schließen !
sehr einfach
Lieber carstenweber! Da machen Sie es sich aber sehr einach. Gilt Ihre Formel für alle Sport- und Kultureinrichtungen? Die Masse der Bürger geht auch nicht ins DT oder ins GSO gescheige denn zu den Händelfestspielen. Auch einfach so schließen??? An Ihrer Stelle würde ich mich mal etwas mehr mit den regionalen Fakten beschäftigen.
Aber, ....
So viele Schwimmbäder waren für die Größe unserer Stadt tatsächlich ein wenig überdimensional und die geringe Besucherzahl des Weender Bades zeigt dies auch. Schön wäre nur, wenn die Stadt eingesparte Gelder zum Beispiel mal in den zu Unrecht stiefmütterlich behandelten Bereich Jugendhilfe einfließen lassen würde, anstatt mit für die Betroffenen schmerzhaften Streichungen neue Steine in der Fußgängerzone zu verlegen. Diese sind nun wirklich überflüssiger als ein schlecht besuchtes Freibad!
Falsche Zahlen
Nach den Statitiken der Stadt Göttingen hatte das Freibad Weende im letzten Jahr in 3 Monaten Öffnungszeiten 34.000 Besucher, darunter gut 20.000 Kinder und Jugendliche. Das Groner Freibad, welches immer wieder in Konkurrenz zum Weender Freibad gesetzt wird, erreichte in etwa der doppelten Öffnungszeit eine Besucherzahl von 37.000. Man kann damit nicht davon sprechen, dass keiner ins Weender Freibad geht. Im Gegenteil, die Leute gehen hin, wenn man sie lässt bzw. lassen würde. Im Übrigen wäre bei einer Schließung auch die Frage zu beantworten, wie die 20.000 Kinder und Jugendlichen zu den anderen Bädern kommen sollen.
Es gibt viele gute Gründe für den Erhalt
Zunächst ist es nicht so, dass das Weender Freibad nicht von der Bevölkerung genutzt wir. Leider ist es nur 3 Monate im Jahr aus, was es zu ändern gilt. Trotzdem erreicht das Weender Freibad damit dem Groner Freibad vergleichbare Besucherzahlen, trotz der deutlich geringeren Öffnungszeiten. Die Stadt plant in der Karl-Grüneklee-Str. ein neues Wohngebiet für Familien, wird dies nicht durch die Zerstörung der Infrastruktur konterkariert? Wie sollen die 20.000 Kinder und Jugendlichen, die im letzten Jahr das Weender Freibad besucht haben, zu den anderen Bädern kommen? Eine direkte Busverbindung ist mir nicht bekannt. Was passiert, wenn ein Teil des Grundstückes des jetzigen Weender Freibades mit Wohnungen bebaut wird? Hierzu dürfte wohl die Änderung des Bebauungsplanes nötig sein. Wenn dann Wohnbebauung erfolgt, ist nicht auszuschließen, dass auch für die Bezirkssportanlage die Tage gezählt sind. Leider gehen mir die Zeichen aus: Der Norden der Stadt braucht das Freibad!
War da was?
Ich wohne in der Th.-Heuss-Str., gehöre also laut Einwohnermeldeamt schon zu Weende. Trotzdem fahre ich bevorzugt, jedoch meist unbewusst, zum Brauweg. Die größere Beckenanzahl/Wasserfläche ist für mich ausschlaggebend, ebenso die Möglichkeit zur besseren Sozialisierung durch die stärkeren Besucherzahlen. Das Brauweg liegt außerdem passgenau in einer Erholungszone ("Ambiente"), und man kann Kiesseeumrundungen o.ä. mit Besuch der dortigen Badeanlagen kombinieren. Innerhalb der letzten 24 Monate fielen aus 30 Besuchen leider nur 1 auf Weende. Von den baulichen Mängeln stören mich nur die Betonsteinkanten. Ich kann somit leider keine Argumente für Besuche des Weenders vorbringen, tut mir leid.
Und Bovenden?
Wurde eigentlich schon einmal daran gedacht, wie die zahlreichen Kinder aus Bovenden mit seinem nicht gerade kleinen Neubaugebiet in Zukunft den Weg ins Freibad bewältigen? Z. Z. können sie bequem und ohne Elterntaxi mit dem Fahrrad über den Helleweg das Freibad erreichen? Wurde über daraus resultierende Folgekosten (Straßenschäden, Unfälle, Klima-/Umweltbelastung, da mehr Benzinverbrauch) nachgedacht? Wurde schon einmal daran gedacht bzw. wäre es nicht möglich, die Gemeinde Bovenden an den Kosten des Freibades Wende zu beteiligen? Der Erhalt des WF dürfte auch in ihrem Interesse liegen. Schließlich profitieren die Bovender Bürger ganz erheblich vom WF. Vielleicht kommt von dort ja mal ein entsprechender Vorschlag zum "gemeindeübergreifenden Finanzausgleich?" "Würden OB und Rat in Weende wohnen, täten sie das dortige Freibad schonen!"
Netter Vorschlag....
...aber ich denke ich kenne die Antwort der Gemeinde Bovenden. Ich vermute auch mal, dass "unser" OB und "unser" Rat bei der Ignoranz gegenüber den Weender Bürgern, keinen Gedanken an die Bovender verschwenden werden.
Unumgänglich aber alternative Lösung
In Anbetracht der Kosten, die die Erhaltung des Weender Freibades erfordert und welchen anderen Einrichtungen das Geld nicht zur Verfügung stände, scheint mir eine Schließung unumgänglich. Wir können überhaupt froh sein, andere sehr schöne Freibäder in Göttingen zu haben. Die Busverbindungen zur Innenstadt sind gut, sodass Weender Bürger bzw. Bürger aus Nikolausberg, Herberhausen, Holtensen in die Innenstadt fahren können. Aus anderen Gründen fahren die Bewohner der Ortsteile auch in das Zentrum, warum dann nicht, wenn Schwimmen von so herausragender Bedeutung ist. Nicht jeder Bürger hat die "Eiswiese" vor der Nase und besucht das Paradies dennoch. Falls die Weender jedoch unbedingt ihr Freibad erhalten wollen, und es ihnen das Geld wert ist, dann können sie eine Stiftung oder Verein gründen und mit Hilfe von Spendengeldern die entsprechenden Sarnierungsmaßnahmen vornehmen lassen.
Tolle Idee ...
..., aber auf die Idee sind die Weender schon längst gekommen und haben letztes Jahr einen Förderverein gegründet, der heute (7.3.) übrigens zu einer Demo um 18.00 Uhr ab dem Weender Freibad einlädt. Im übrigen hat nicht jeder Geld und auch Zeit für Bus- oder Autofahrten, von der Umweltbelastung für letzteres einmal ganz abgesehen. Jetzt können die Bürgerinnen und Bürger der Nordstadt etc. sowie die vielen Kinder (ich wiederhole: Bovender Kinder!) mit dem Rad fahren.
Freibad
Liebe Buergerin552, Welche Einrichtung meinen Sie, die unter der weiteren Öffnung des Freibades zu leiden hätte? Von insgesamt ca. 14 Mio freiwilliger Leistungen werden 10. Mio für Kulturförderung ausgegeben. Soll das alles privat finanziert werden?
Realitätsfern
Liebe Bürgerin552! Gründen wir dann für alle Kultur- und Sporteinrichtungen Stiftungen und Unterhaltungsvereine? - Das kann nicht sein! Die Stadt Göttingen hat über Jahrzehnte notwendige Sarnierungsarbeiten verdrängt. Jetzt können durch sinnvolle Investitionen die jährlichen Unterhaltungsaufwendungen gesenkt werden. Ist das Bad erst einmal geschlossen, bleibt es für immer geschlossen. Das erklären Sie mal unseren Eltern, die gleich nach dem Krieg ohne viele Finanzmittel scheinbar viel kreativer waren als wir. Man kann eben nicht jede Kultereinrichtung durchökonomisieren!!! Man muss manche Dinge auch wollen und ertragen. Den Eindruck habe ich zZ bei unserem OB nicht.
2000 Stimmen gegen den Vorschlag !!!
Heute konnte jeder in Weende sehen und hören, was die Bürger von dem Verwaltungsvorschlag halten. Nämlich nichts!!! Nun sind unsere Ratsmitglieder gefordert diesem Vorschlag der Verwaltung, bzw. des OB eine deutliche Absage zu erteilen und ihrer Aufgabe nachzugehen. Die Meinung der Bürger im Rat zu vertreten. Dass kann nur bedeuten: KEINE SCHLIEßUNG DES FREIBAD WEENDE !!! Jede andere Stimme im Rat ist verrat am Wähler.
Das Weender Freibad ist ein Standortvorteil für ganz Göttingen
Diesen Beitrag musste ich aufgrund der Beschränkung auf 1000 Zeichen in 2 Teilen hochladen, Teil 1 Das unbestritten Wichtigste für den Erfolg eines Produktes ist ein Alleinstellungsmerkmal. Was macht weltweit jedes gut geführte Unternehmen, dass bei seinem Produkt ein Alleinstellungsmerkmal hat? Es pflegt es, um es dann intensiv werbetechnisch zu nutzen. Was macht der Rat der Stadt Göttingen mit solchen Alleinstellungsmerkmalen? Er demontiert. Es sind Standortvorteile für Unternehmen und für deren Mitarbeiter, die Göttingens Ratsherren opfern möchten: Warum mach(t)en wir keine Werbung mit unserer hervorragenden Jugendsportarbeit, mit einem Jungen Theater, mit vielen Sportplätzen und –Hallen, mit der (bescheinigten) überdurchschnittlichen Versorgung mit Freiwasserschwimmflächen, mit der besten Schule Deutschlands, mit unserem I-Lab…
Das Weender Freibad ist ein Standortvorteil für ganz Göttingen – Teil 2
Diesen Beitrag musste ich aufgrund der Beschränkung auf 1000 Zeichen in 2 Teilen hochladen,Teil 2: Warum reduzieren wir bei so viel Alleinstellung unsere Außendarstellung im engen Claim „die Stadt, die Wissen schafft“? Dies in Konkurrenz mit 140 Hochschulstandorten in der Bundesrepublik mit gleichem Anspruch? Wäre es bei diesem Angebot für ansiedlungswillige Unternehmen (das sind auch Eltern) nicht beispielsweise unser wirkliches Alleinstellungsmerkmal „…die Stadt, die schon ihre Jugend ernst nimmt“ viel erfolgversprechender? Wie auch immer, wir sollten nicht demontieren, wir sollten offensiv werden. Dann kann man über Zukunftsverträge reden, mit besserer Zukunft.
Wir brauchen unser Weender Freibad
Ich erinnere mich als wär es gestern gewesen. Wir Kinder waren den ganzen Sommer im Freibad. Wir bekamen unsere Jahreskarte mit Passbild in die Hand gedrückt und schon waren wir die Saison über nicht zu Hause. Die Eltern wussten immer wo wir waren. Wir waren immer gut behütet. Die Bademeister haben auch mal schimpfen müssen. Das Springen vom Beckenrand und das Schwimmen ohne Badekappe hat besonders Spass gemacht. Und wer erinnert sich nicht an lauwarme Sommernächte als wir nackt schwimmen gingen. Und das alles leise und ohne Randale. Von der Schule aus waren wir immer im Sommer schwimmen. Und heute werden die Kinder ( auch meine ) ins Badeparadies mit dem Bus gefahren. 20 min. Hinfahrt 25 min. im Wasser. Teilweisen mit nassen Haaren wieder zur Schule. Und das nennt sich 2 Stunden Schwimmunterricht. Also, ab im Sommer ins Freibad. Das spart auch Buskosten. Bitte das Weender Freibad erhalten. Unsere Kindeskinder werden es Euch danken. Deshalb lehne ich den Vorschlag ab. Grüße aus Weende
attraktiv für Jung und Alt
Das Weender Freibad wird auf Grund der kurzen Wege von jungen wie alten Stadtteilbewohnenden sehr gern und oft genutzt. UNSER Freibad muss bleiben mit 50m Becken und Sprungturm! für Kinder, Schüler, Studierende, Erwachsene und Senioren; für Schwimmer wie für solche, die es erst erlernen. Keine Luxussanierung sondern bitte nur das technisch Erforderliche!
Wichtiger Freizeitausgleich
Das Freibad muss allein schon deshalb erhalten bleiben, weil es ein wichtiger Freizeitausgleich vor allem für Schüler und Berufstätige ist, nicht zu vergessen wie viele Familien es nutzen. Weende braucht verschiedene Stätten, und da gehört das Freibad unbedingt dazu, wo sich v.a. Kinder und Jugendliche treffen können, und somit soziale Kontakte und Kommunikation gefördert werden, anstatt zu Hause am PC oder Fernseher zu vereinsamen. M. Rodeck-Kleinert