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Nach Zusammenführung der beiden soziokulturellen Zentren des musa e.V. und des KAZ verringert sich der städtische Zuschuss für die Zentren, deren Arbeit an beiden Standorten fortgesetzt wird, durch Verwaltungs- und Personalkostenreduzierung um 35.000€. Das KAZ erhält gegenwärtig jährlich eine Zuwendung der Stadt in Höhe von 128.126€ (davon 23.658€ als Mietzuschuss), der musa e.V. 239.117€ (davon 66.100€ als Mietzuschuss).
Den soziokulturellen Zentren fließen also auch nach Reduzierung des städtischen Zuschusses insgesamt einschließlich der Mietzuschüsse jährlich 332.242€ zu.
| Sparvolumen 2013 | 35.000 € |
| Sparvolumen 2013-2020 | 280.000 € |
| Pro | 320 |
| Contra | 431 |
| Neutral | 21 |
| Meine Wertung | neutral |
| Anzahl der Kommentare | 63 |
Geteilt durch Zwei?
Ich gehe mal davon aus, dass es bei diesem Vorschlag um jeweils 17.500 Euro geht, oder?
Nein
Ob das KAZ diese Kürzung alleine auffangen will oder sich mit der musa organisatorisch zusammenschließt , was die Verwaltung empfiehlt, ist derzeitig noch offen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Stadtverwaltung
Blick hinter die Kulissen
Am Schreibtisch lassen sich ja so schöne Vorschläge zur Kürzung erarbeiten, aber hat sich da jemand auch mal Gedanken gemacht, was das in der Praxis heißt? Die beiden Kulturzentren leisten jedes für sich einen wichtigen und eigenständigen Beitrag zu Göttingens Kulturszene. Durch eine Zusammenlegung und Kürzung der Zuschüsse werden die Stellen der Mitarbeiter bedroht!!! Eine Aufrechterhaltung der Angebote kann so nicht mehr gewährleistet sein!!! Ich bin 100 % gegen diesen Vorschlag!!
Kürzung = weniger Angebot ?
Im Vorschlag heisst es "Personalkostenreduzierung " - was genau ist damit gemeint? Personalabbau? Falls ja: wieviel und in welchen Bereichen?
Unangemessene Härte
Dieser Vorschlag zeigt, dass der Verwaltung nicht bewusst ist, dass das KAZ eine wertvolle und unverzichtbare Arbeit leistet, insbesondere in den Bereichen Kinder-/Jugendarbeit, generationenübergreifend und für Menschen mit Migrationshintergrund.Alles Themen, die sich die Stadt Göttingen gern auf die Fahne schreibt. Statt diese Arbeit mit einem angemessen Zuschuss zu unterstützen wird hier der Vorschlag gemacht eine von nur zwei Teilzeitellen zu streichen ohne zu berücksichtigen, dass damit auch die Aktivitäten zu 50% wegfallen werden.Das eine zentrale Verwaltung über die Musa die gleiche Unterstützung für die Kulturschaffenden im Haus wäre ist eine Täuschung und ich bin entschieden dagegen!Meine einzige Frage, wenn ich die anderen Kürzungsvorschläge so betrachte: Warum wird der KAZ e.V. mit einer 30%igen Streichung seiner finanziellen Mittel viel härter gekürzt als andere Kultureinrichtungen? Es hätte bestimmt Modelle gegeben wo die zu tragende Last gleichmäßiger verteilt gewesen wäre
Zusammenlegung
Was bedeutet Zusammenlegung oder organisatorische Zusammenschließung in diesem Fall? Beides sind Vereine. Ist damit die Auflösung des KAZ e.V. gemeint? Und was passiert mit dem Restlichen Zuschuss des KAZ. Wird damit dann in diesem Fall der Zuschuss der Musa aufgestockt? Was geschieht mit den Mitgliedern des KAZ? Beide Vereine haben völlig unterschiedliche Strukturen. Müssen die Mitglieder des KAZ dann Mitglied in der Musa werden? Die Kosten und der Arbeitsaufwand der beiden Häuser wird nicht weniger. Wie genau soll das Personal gespart werden und in welchem Haus?
Zusammenführung KAZ - Musa
Der Zuschuss an das KAZ soll ab 2013 um 35.000 € gekürzt werden. Ob das KAZ diese Kürzung alleine auffangen will und als eigenständiger Verein bestehen bleibt oder sich mit der musa organisatorisch zusammenschließt , was die Verwaltung empfiehlt, ist derzeitig noch offen und im Gespräch mit den beiden Trägern zu klären. Die Reduzierung des städtischen Zuschusses führt zu Verwaltungs- und Personalkosteneinsparungen beim KAZ, die durch Synergien aus einer Zusammenführung beider Zentren aufgefangen werden sollen. Der verbleibende Zuschuss des KAZ i. H. v. rd. 93.000 € bleibt für die soziokulturelle Arbeit erhalten. Ziel ist der Erhalt des bisherigen soziokulturellen Angebots beider Zentren an beiden Standorten im Hagenweg und in der Hospitalstraße.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Stadtverwaltung
Manipulative Formulierung!
Bitte nochmals: hier wird Sand in die Augen gestreut. Das ist keine Zusammenlegung, sondern die Auflösung des KAZ. Und deshalb stimmt dieser Satz dann auch nicht so wie hier im Vorschlag formuliert: ......Den soziokulturellen Zentren fließen also auch nach Reduzierung des städtischen Zuschusses insgesamt einschließlich der Mietzuschüsse jährlich 332.242€ zu..... Dieser Plan scheint vorzusehen, dass das KAZ sich auflöst und Mitglieder samt Restzuschuss an die Musa übergehen. Da fließt DEN Zentren gar nichts mehr zu! DIE beiden Zentren gibt es dann nicht mehr! Dabei wird übersehen, dass beide eine gute und wichtige Aufgabe in Göttingen für verhältnismäßig wenig Geld leisten und dabei aber völlig unterschiedliche Strukturen und Schwerpunkte haben und der Erhalt BEIDER Zentren mit ihrer Autonomität wäre wünschenswert und zukünftsweisend gewesen. Was hier vorgeschlagen wurde ist alter Kulturpolitischer Käse aus den 80er Jahren und ist mit der Zeit nicht besser geworden.
Das kann doch nicht sein!
Wieso soll das KAZ die komplette Kürzung allein tragen? Wäre es nicht fairer die musa zu beteiligen? Wieso sollen die beiden Kulturzentren das unter sich klären, dieses führt nur zu Konkurrenz. Ist dieses vielleicht sogar beabsichtigt? Die Projekte von KAZ Gruppen finden sich immer wieder in der Öffentlichkeit, sei es gerade bei der KUNST-Gala oder bei der Nacht der Kultur, Altenheimfesten, Gesundheitsmarkt, Lernfest, Unijubileum usw. Soll es dieses alles nicht mehr geben? Das wäre sehr sehr schade!Ohne die 35.000 € fehlt die Organisation des Hauses!
zu kurz gedacht
Der Vorschlag ist nicht durchführbar ohne dass wir eine enorme Gefährdung sehen für das Weiterbestehen "unseres" KAZ. Es ist sowieso immer ein Seiltanz für alle Gruppen sowie Personal ihre Arbeit mit geringstem finanziellen Hintergrund abzuwickeln. Dass wir dass trotzdem 35 Jahre geschafft haben, zeigt wie GUT wir sind! Aber hallo, 35000 Euro noch weniger, das geht gar nicht!!!
Nicht Bedacht
Ich bin ein Jugendlicher aus Göttingen, sitze zurzeit in meinem Jugendtreff, dem Point 6. Er befindet sich in der Innenstadt, Mauerstraße 6. Wir haben nicht viel Geld, für Projekte oder Unternehmen mit der Gruppe. Doch das KAZ hat uns immer Unterstüzt. Das KAZ hat uns auch denn Raum des Jugentreffs mitorganisiert. Wenn nun das KAZ wegfällt haben wir nichtmal mehr ansatzweise die Chance größere Aktivitäten durchzuführen. Wie zum Beispiel ein Fotoprojekt, dass zurzeit vom KAZ unterstützt wird. Drum weise ich daraufhin: Durch die Kürzung, wie auch die Schließung des KAZ fallen viele Jugend/Kinderprojeckte wie unser Jugentreff weg...Haben sie das Bedacht. Wir Jugendlichen existieren und haben ein Recht auf einen Ort wie das Point 6...
Effizienz!?
Hallo, für mich lesen sich ein Teil der Beiträge als künstliche Panikmache der Verantwortlichen des KAZ. Meiner Meinung nach sollte gründlichst geprüft werden, ob die gegenwärtigen Verwaltungskosten angemessen sind oder ob es Verbesserungs bzw. Einsparungspotenzial gibt. Meinem Verständnis nach belaufen sich die Personalkosten für das KAZ auf ungefähr 70 000 Euro jährlich, was für mich die Frage nach der Effizienz der Verwaltung stellt. Ungefähr 50% des jährlichen Zuschusses versinken in der Verwaltung!! Daher soll bitte objektiv geprüft werden, ob eine Reduzierung des Zuschusses wirklich eine Reduktion des Angebotes nach sich zieht.
Verwaltung nicht gleich Verwaltung
Hallo taulus, 70.000 € im Jahr für Personal - und dann so ein Angebot wie im KAZ. Das ist doch eigentlich eine sehr gute "Ausbeute". Und zum Thema "versinken in der Verwaltung"... Verwaltung im Kulturbereich ist doch mehr, als Akten hin- und herzuschieben. Das ist Gruppen und Veranstaltungen koordinieren, vorbereiten, bei der Durchführung helfen, Drittmittel einwerben... also genau ds, was das KAZ zu dem tollen, breiten Angebot verhilft. Grüße buergerin PS: Und nein, ich arbeite nicht im KAZ, bin in keiner Gruppe Mitglied auch mit niemandem dort verwandt oder befreundet.
Projekte für Kinder und Jugenliche
Ich finde es richtig und wichtig, dass das KAZ als eigenständige Institution bestehen bleibt, da sehr viele gute und interessante Projekte für Kinder und Jugendliche sinnvoll unterstützt werden. Einen Zusammenschluß von KAZ und Musa halte ich für einen fatalen Fehler, da ich der Meinung bin, das die auf die verschiedenen Projekte ausgerichtete Unterstützung nicht mehr gewährleistet ist, was wiederum auf Kosten der Jugendlichen gehen würde.
Illusion der gleichen Leistung für weniger Geld
Der Vorschlag klingt praktisch: Weniger Geld für gleiche Leistung. ABER: Was als "Verwaltungskosten" aufgeführt wird, ist die Bezahlung für Mitarbeiter, die wesentlich für die durchführung der kulturellen Aktivitäten sorgen. Es liefe darauf hinaus diese langjährigen und sehr engagierten Mitarbeiter zu kündigen, die mehr als die bezahlte Zeit arbeiten! Der Vorschalg behauptet also, dass diese Mitarbeiter nichts beitragen. Das aber ist schlicht falsch. Tatsächlich ginge der Kultur in Göttingen wesentliches Engagement verloren! Ich finde es fahrlässig solche Vorschläge zu unterbreiten, ohne zu prüfen, was verloren geht. Die Streichung ist eben nicht bei gleicher Leistung möglich. Die Annahme in dem Vorschlag ist falsch.
inkonsequent
Eine der beiden stirbt bei zusammenführung. seien sie konsequent und entscheiden sie sich.
Keine Zusammenlegung
Bei einer Zusammenlegung von KAZ und MUSA würde das KAZ seine bisherige Funktion und besondere kultuerelle Bedeutung für den Innenstadtbereich verlieren. Der eingesparte Betrag stünde in keinem angemessenen Verhältnis zum Verlust an kultureller Vielfalt.
Ohne Moos nix los
Welcher Beamte der Stadt würde sich sagen lassen, dass seine Arbeit genauso gut ausgeführt werden würde, wenn es sein Gehalt/ seine Stelle nicht mehr gäbe? Genauso würde es beim KAZ sein. "Personalkosteneinsparungen beim KAZ" bei gleichzeitigem "Erhalt des bisherigen soziokulturellen Angebots" ist ein Widerspruch, den jeder arbeitende Mensch versteht.
Das Beste wird den Bewohnern immer zuerst genommen
Ich bin erschüttert, über die Sparvorschläge dieser Stadt, insbesondere über die in unserem Kulturbereich. Was wurde hier schon der Kulturinteressierte geschröpft. Grauselig. Wie kann man den Menschen so ein einmaliges Anegbot, wie es z.B. das KAZ bietet nur nehmen. Lassen Sie dafür einfach mal ne Verkehrsinsel weg...
Ich/wir lehne/n natürlich ab...
Armutszeugnis
Ich möchte gern mal mit den Verantwortlichen sprechen, die diesen Vorschlag gemacht haben. Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was das KAZ bietet und leistet?!? Es kommt mir vor, als ob ein Blinder getippt hat hier mal zu streichen. Ein Armutszeugnis für die Verantwortlichen!! NEIN zu diesem Vorschlag
damit an den richtigen Stellen gespart wird
Ich finde selber, dass es herzlos klingt, einem Kulturverein die Gelder zu kürzen. Aber dabei geht es gar nicht darum, einen der Vereine zu schließen oder das kulturelle Angebot zu kürzen. Das Problem ist doch, dass gespart werden muss, aber wo? Die Stadtverwaltung schlägt eine Streichung der Zuschüsse für Schulwanderungen oder Lehrfahrten vor, mit denen die Stadt bisher Schülerinnen und Schüler aus einkommensschwachen Familien unterstützt hat. Diese Zuschüsse belaufen sich im Jahr lediglich auf 17 000 Euro, welche komplett gestrichen werden. Sollen lieber diese Familien in Zukunft keine Unterstützung mehr erhalten? Ich denke, keiner wird mir widersprechen, wenn ich sage, dass daran nicht mal zu denken ist. Die Kulturvereine in Göttingen haben bisher eine sehr gute Unterstützung erhalten und ich bin mir sicher, dass die beiden Vereine die angestrebte Kürzung von nicht mal 10% durchaus verkraften werden. Es bleiben ihnen immer noch eine Unterstützung von über 350 000 jährlich.
Illusorisch
Ich halte es für illusorisch, dass das Angebot des KAZ am Hagenweg aufrechterhalten werden kann: es wird zu Terminüberschneidungen kommen. Ebenso ist es eine Illusion, dass fünf Leute die Arbeit von Zehn machen können. Ich lehne diesen Vorschlag ab, weil er nicht gut durchdacht ist.
KAZ muss so bleiben
Die über 35 Jahren entstandene Struktur des KAZs schafft für viele Menschen in der Innenstadt die Möglichkeit sich kulturell zu verwirklichen. Eine Verlagerung von Angeboten im KAZ in die Musa wäre für viele Nutzer inakzeptabel und hätte zur Folge, dass viele Aktivitäten eingehen würden. Das KAZ muss so bleiben!!!!
Sparen an der falschen Stelle. Zusammenlegung bedeutet Schließung auf Raten
Wieso soll das Kaz die Kürzungen alleine tragen? Gespart werden muss, aber zuerst sollte gefragt werden, wo. Vielleicht könnte eine Straße weniger erneuert werden oder unnötige Bauvorhaben entfallen- aber da wird sicher mit der "Unterschiedlichkeit der Töpfe" argumentiert. Es stellt sich die Frage: welche Kultur ist es wert, gefördert zu werden? Wer entscheidet das? Und da scheint mir an viellen Stellen in der Politik eine große Lobby zugunsten anderer Häuser/ Institutionen zu sitzen. Dabei hat gerade das KAZ mit seinen vielfältigen Angeboten auch in der Kinder- und Integrationsarbeit einiges zu bieten, was sich die Stadt auf die Fahnen schreibt. Der Wegfall einer von zwei Personalstellen im KAZ würde große Einschnitte für alle im KAZ bedeuten! Das Personal ist der Motor vieler Veranstaltungen. Jedes Jahr ist bei verschiedenen Kultur-Veranstaltungen zu sehen, was für großartige Gruppen im Kaz arbeiten. Zuletzt die Akrobaten bei der KUNST-Gala. Will Göttingen darauf verzichten?
KAZ und MUSA erhalten!
Beide Zentren sind wichtige Bestandteile der Göttinger Bildungs-, Kultur- und Veranstaltungsszene und sollten ohne Einschränkungen weiterhin unabhängig voneinander, also eigenständig bestehen bleiben. Ich hoffe, dass diese und andere bildungs- und kulturgefährdende Überlegungen zu Sparmaßnahmen verworfen werden!
Versteckte Absicht der Schließung des KAZ
1. Warum nur Einsparungen bei den Personalkosten des KAZ? Gerecht wäre Musa und KAZ geweils die Hälfte. 2. Wie soll das KAZ bei dieser vorgeschlagenen Einsparung seine Arbeit fortsetzten!!! Es sind doch nur 2 Teilzeitstellen besetzt und würde eine davon dann wegfallen oder beide würden um die Hälfte reduziert werden, gäbe es auch nur die Hälfte an Angeboten, was unweigerlich nach und nach die Schließung dieser Einrichtung zur Folge hätte. Wie soll das KAZ diese Kürzung alleine auffangen??? Für mich ist das eine versteckte Absicht das KAZ zu schließen!!!!!
Zusammenführung statt Schließung
Die Kulturverwaltung hat sich zunächst mit den Doppelangeboten bzw. -strukturen in unserer Stadt auseinandergesetzt.
Ausgangssituation der Überlegungen zu einem EHP im Bereich Kultur war deshalb eine von der Verwaltung jedoch nicht vorgeschlagene gänzliche Einstellung des städtischen Zuschusses an das KAZ.
Vorgeschlagen wird eine Zusammenführung von KAZ und Musa, um das soziokulturelle Angebot des KAZ für dessen Nutzer und Besucher durch erwartbare Synergieeffekte in der Verwaltung weitestgehend zu erhalten. Die Fusion beider soziokultureller Zentren soll einen Weg aufzeigen, wie mit verringerter Personalausstattung ein möglichst breites Angebot erhalten werden kann.
Das KAZ allein kann den Einsparbetrag nur durch Personalreduzierung und damit durch Einschränkungen des Angebots insbesondere bei den temporären Projekten erbringen.
Es besteht keine Absicht, das KAZ zu schließen. Die Angebote des KAZ am heutigen Standort Wochenmarkt sollen weitestgehend erhalten bleiben, aber wirtschaftlicher erbracht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Stadtverwaltung
Kommentar zur Antwort der Verwaltung
Leider ist es nicht möglich, die Antwort der Verwaltung direkt zu kommentieren. Doppelstrukturen etc. - das klingt für mich, als würden sie musa und KAZ für das Gleiche unter 2 verschiedenen Namen halten. Aber Soziokultut ist nicht gleich Soziokultur, beide Zentren haben unterschiedliche Konzepte, unterschiedliche Angebote. Vielleicht hätte man da mal etwas genauer auf die Inhalte und nicht nur auf das Etikett schauen sollen! Diese Streichung von 35.000€ beim KAZ halte ich für eine Einsparung an der absolut falschen Stelle!
Kürzungen an völlig falscher Stelle! Standort des KAZ erhalten!
Das KAZ muss erhalten werden und an seinem jetzigen Standort bleiben! Nur somit haben auch Menschen, die im oder in der Nähe des Innenstadtbereiches wohnen die Möglichkeit, dieses wichtige und essenzielle Angebot auch zu nutzen!
Lest auch mal die anderen Vorschläge
Diese Abstimmungen über die Vorschläge der Stadtverwaltung werden hier zur Farce. Wie kann es sein, dass ausgerechnet bei diesem Vorschlag die Abstimmungsbeteiligung so hoch liegt? Ich halte diese ganze Sache für die reinste Propaganda von Seiten der Mitarbeiter des KAZ. Es geht hier überhaupt nicht darum das KAZ zu schließen oder den kulturellen Umfang zu kürzen. Es soll nur eine Stelle gestrichen werden und Geld, welches bisher in der Verwaltung versickert ist gespart werden. Hat sich jemand die Mühe gemacht auch mal die anderen Vorschläge durchzulesen? Das Vermessungswesen soll um einen Vermessungstrupp reduziert werden. Das bedeutet den Abbau von zwei halben Stellen. Aber das findet ihr anscheinend ok, die Abstimmung zeigt das deutlich. Und warum? Das sind auch zwei Bürger, die ihren Job verlieren, aber da es sich um Angestellte des öffentlichen Dienstes und nicht eines Kulturzentrums handeln, scheint das in Ordnung zu sein. Ich finde dieses Verhalten unglaublich heuchlerisch
unbedingt
Dass Vorstand und Mitarbeiter eines Vereins, der von einer so massiven Kürzung bedroht ist, ihre Mitglieder und Bekanntenkreise informieren, ist doch wohl mehr als verständlich. Und dass jene dann als erstes bei diesem Vorschlag abstimmen auch. Aber ich gebe Ihnen natürlich vollkommen recht, dass man dann auch noch die anderen Vorschläge genau ansehen und bewerten sollte. Dass Sie jedoch KAZ-Anhängern unterstellen, das Entlassen von Vermessungstechnikern in Ordnung zu finden und mit zweierlei Maß zu messen, finde ich nicht in Ordnung. (vgl. auch meine von der Verwaltung noch nicht beantwortete Frage bei dem entsprechenden Vorschlag V032).
Tätigkeit richtig einschätzen
Verwaltung im Kulturbereich ist nicht das, was man sich im Allgemeinen unter "Verwaltung" vorstellt. Ohne jemanden im Hintergrund können die ganzen Gruppen nicht arbeiten, sich die Räume teilen etc. Auch Planung und Vorbereitung von Veranstaltungen ist "Verwaltungsaufgabe", Ö-Arbeit vermutlich auch und ganz sicher das Einwerben von Projekt- und Fördermitteln für Kulturprojekte. Das Wegfallen einer Stelle stellt also zwangsläufigeine massive Kürzung des Angebots dar und außerdem fehlt auch eine Person, die weiteres Geld ranschafft, also noch weniger Angebot...
Einzigartiger kultureller und sozialer Freiraum
Ich bin seit über 25 Jahren in verschiedenen sozio-kulturellen Angeboten des KAZ aktiv. Die offene und lebendige Atmosphäre der selbstorganisierten Gruppen ist in dieser Stadt einzigartig! Dieser soziale und kulturelle Freiraum wird durch ein außerordentlich engagiertes Geschäftsführungsteam aufrecht erhalten. Gerade deren Arbeit zu beenden und in die Musa zu verlagern, würde den Tod für das Kommunikations- und Aktions-Zentrum bedeuten, denn es geht nicht nur um die Räume, sondern darum, wie sie bisher selbstbestimmt mit Leben gefüllt werden.
Engagement der KAZ-Unterstützer in diesem Forum in Euros umwandeln
Wenn ich das richtig sehe, sind die Nutzer(gruppen) des KAZ ein ziemlich wuseliger Haufen und seit kurzem hier in diesem Forum richtig aktiv. Dass man zu deren Betreuung und Koordinierung zwei Teilzeitstellen braucht, leuchtet mir da um so mehr ein ;-) Könnten denn die Nutzer des KAZ durch eine Erhöhung ihrer Beiträge dieses Engagement nicht auch "materialisieren"? Auf die Art ließe sich Verhandlungsmasse gegenüber der Stadt gewinnen. Den Betrag von 35.000 € würde das KAZ damit sicher nicht zusammenbekommen, da sollte dann lieber das Potenzial anderer (und aus meiner Sicht: sinnvollerer) Kürzungsvorschläge im Kulturbereich ausgereizt werden (z. B. B143, B105). Die Position gegenüber der Stadt wäre jedenfalls stärker, als wenn bloß alle rufen "Bei uns nicht kürzen!".
Beiträge
Die Beiträge im KAZ werden regelmäßig erhöht. Zuletzt 1.1.2012.
Zu kurz gedacht
Der Spareffekt ist viel zu gering - um den Schaden, der er bei den beiden Einrichtungen auslösen wird, zu rechtfertigen. Es ist zynisch an Einsparungen in den Personalkosten bei Einrichtungen zu denken, die jetzt nur mit dem Einsatz unbezahlter Überstunden ihr wertvolles soziokulturelles Angebot aufrecht erhalten können.
Die Nicht-Anerkennung durch die Stadt nervt
Was die Stadt hier einfach kontinuierlich in beinahe allen "Vorschlägen" einfach ignoriert, dass eine einzelne ansprechbare Person, sehr sehr viele ehrenamtlich Tätige nach sich zieht. Eine Stelle kürzen, heisst also nicht auf eine Person im Göttinger kulturellen Raum verzichten sondern vielleicht auf hundert. Freiwillig arbeitende bekommen zuerst eine Gehaltskürzung, dann eine ehrenamtliche Stelle und nächstes Jahr müssen wir dann bezahlen, um arbeiten zu dürfen ... KAZ und musa sind für mich und viele andere ein unverzichtbarer Teil der Stadt. Gegen Kürzung, Für Erhöhung des Budget, aber für sowas kann man ja hier nicht stimmen.
Widerspricht dem Integrationsgedanken
Gerade in einer so anerkannten Universitätsstadt wie Göttingen wundert es mich als Bürgerin, dass in einer der kulturellen Einrichtungen eingespart wird, wo die Kosten schon jetzt nicht gedeckt sind. Es ist sowieso erstaunlich, dass in den heutigen Tagen, wo die Integration eine der Hautthemen der Politik ist, der KAZ als kultureller und sozialer Treffpunkt verschiedener Nationalitäten nicht unterstützt und seine Existenz gefährdet wird.
Schreibtischvorschlag an den Zentren vorbei
Ich bin verwundert, hier auf dieser Seite am 24.2 einen Kommentar der Stadtverwaltung zu lesen, der weiterhin die Zusammenführung von Kaz und musa preist. Einen Tag zuvor im Kulturausschuss im DT stellten beide Vereine klar, dass sie an einer "Fusion" nicht interressiert sind, weil jedes Haus seine unterschiedlichen Schwerpunkte nur in Eigenständigkeit gewahrt sieht. Göttingen braucht beide soziokulturellen Zentren! Dieser Vorschlag ist also an den Beteiligten vorbei gedacht. Sollten sich beide Zentren nicht verbinden wollen, möchte die Stadt aber weiterhin daran festhalten, die Kürzungen in Höhe von 35.000,-€ ausschließlich beim KAZ vorzunehmen. So Frau Schlappheit-Beck am vergangenen Donnerstag auf meine Nachfrage. Das heißt die Streichung einer von zwei Dreiviertelstellen, die nur zu geringem Teil Verwaltungsarbeit verrichtet. Das hätte enorme Auswirkungen auf die kulturelle Arbeit im KAZ und auf die gesamte Göttinger Kulturlandschaft! Es käme einer versteckten Schließung gleich!
BRAVO!!!!!
Hier wird sich einer Einrichtung unter dem Deckmantel der scheinbaren Effizienz entledigt! Obendrein wird den BürgerInnen suggeriert es würden keine nennenswerten und bezahlbaren Angebote im Kinder-, Jugend-, Seniorenbereich wegfallen und lediglich ein "überflüsssiger" Abhefter weniger in der Verwaltung sitzen. Das ist zynisch und entspricht nicht der Realität. Ohne Personal keine Aquise von Fördermitteln und ergo keine Angebote. Wer etwas anderes behauptet ........ (okay, werde den Ton wahren)
Göttingen goes Belanglosigkeit
Es ist traurig ansehen zu müssen, wie die attrakivität der stadt um ein weiteres mal heruntergesetzt wird. nach wegfall des altstadtfestes und bereits vorangegangenen kürzungen im kulturellen bereich, muss man sich eigendlich nicht mehr wundern, warum die universitätsstadt dermaßen an anziehungskraft verloren hat. wie in kommentaren zuvor bereits erwähnt, beschäftigen sich beide zentren mit unterschiedlichen dienstleistungen im kulturellen bereich.
Geht doch
Habe mal kurz bei der Antwort der Verwaltung in Bezug auf eine Bürgerfrage geklaut. Sorry liebe Verwaltung, aber das klang so einleutend.... Das XXXX Zentrum bietet im Gegensatz zum XXXX ....... ............................ Zentrums, das auch vom Land Niedersachsen gefördert wird. Aufgrund der unterschiedlichen Aufgabenstellung , Arbeitsweise und Trägerschaftsstruktur ist eine Fusion beider Einrichtungen sachlich nicht sinnvoll und würde zudem zu keinen Einsparungen führen Ich freue micvh über diese sorgfältige Betrachtungsweise der Stadtverwaltung und wundere mich darüber warum sie bei KAZ/Musa keine Anwendung gefunden hat. Auch in de Gewisshait der Wiederholung: geht doch!
Bürgervorschlag B105 bietet Alternative zu KAZ-musa-Fusion: Städtische Kulturveranstaltungen streichen
Liebe Leute und KAZ-Unterstützer, schaut mal beim Vorschlag B109 vorbei (http://www.zukunftsvertrag.goettingen.de/dito/forum?action=basearticleshow&id=678#1365) und stimmt dort eifrig mit "Pro". Die Stadtverwaltung hat gerade mitgeteilt, dass der Verzicht auf die städtischen Kulturveranstaltungen (Figurentheatertrage, Innenhoftheater, Kultursommer usw.) ab 2013 insgesamt 22.500 EUR einsparen würde. Das hielte ich allemal für sinnvoller als diesen Fusionsvorschlag hier. Damit fallen zwar auch einige attraktive Kulturangebote weg, aber die Stadt muss schon fähig sein, vor der eigenen Haustür zu kehren, nicht nur bei den bezuschussten Einrichtungen.
Welche Kultur ist wertiger?
Ich mag nur schwer urteilen darüber, welche Kultur wertiger ist.
Manipulation der Verwaltung
Sicherlich könnten beide Vereine einen Beitrag leisten. Dieser Vorschlag betrifft einseitig das KAZ, was die Kulturverwaltung nicht argumentativ begründet.
Man weiß ja nie!
Aus Angst, dass das Sparen ausgeweitet wird und das Kaz dann deshalb irgendwann für überflüssig erklärt wird.
Auswahlkriterien sind nicht transparent
Es erschließt sich aus den Verwaltungsvorschlägen zu Kürzungen im Kulturbereich nicht, warum welche Institutionen ausgewählt wurden, und warum die Mehrzahl der Zuschussempfänger der Kultur überhaupt nicht vorgeschlagen werden? Sind beim Kunstverein, Künstlerhaus, Lumiere, Literaturherbst, Händelfestspielen etc. keine Kürzungen/Einsparungen möglich? Sie sind ja nicht mal als Diskussionsvorschlag der Verwaltung vorhanden. (Diese Frage stellt sich natürlich nicht, wenn man grundsätzlich nicht sparen möchte und "komme was da wolle" den Istzustand erhalten will...)
Konzentration auf Doppelangebote
Wir haben uns im Kulturbereich vor allem mit Doppelangeboten und –strukturen in unserer Stadt auseinandergesetzt und deshalb Vorschläge zur Neuorganisation des Kinder- und Jugendtheaters und der Arbeit der sozio-kulturellen Zentren gemacht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Stadtverwaltung
Sogenannte Doppelangebote
Welches Doppelangebot? Ich sehe zwei soziokulturelle Zentren (von insgesamt vier in Göttingen, denn Luniere und Apex sind auch welche, was hier gern vergessen wird) mit unterschiedlichen Schwerpunkten und unterschiedlichem Profil. Viele familienfreundliche Angebote für Kinder und Jugendliche, Senioren und Migranten in der Innenstadt bei relativ geringer Raumausstattung und finanziellen Mitteln (die ja angeblich noch zuviel sind) und ein großes an Quadratmetern und finanziellen Mitteln besser ausgestattetes Zentrum am Stadtrand, dass sich in den letzten Jahren mehr und mehr als Veranstaltungszentrum für Göttingen und den Landkreis etabliert hat. Ich fände es schön, wenn diese offensichtlichen unterschiedlichen Betriebe nicht weiterhin von der Verwaltung als unnötiges Doppelangebot gesehen würden und hätte mir da etwas mehr Sorgfalt bei der Erarbeitung der Sparvorschläge gewünscht. Beide Zentren sind in ihrer EIGENSTÄNDIGKEIT wichtig für Göttingen als Universitätsstadt.
Vorab sicherstellen
Es ist vorab sicherzustellen, daß der Zusammenschluss letztendlich nicht zu einem höheren bürokratischen Aufwand und damit zu einer Kostenerhöhung führt durch die Umstellung als auch langfristig.
Folgen der Kürzung
Bei einer Zuschusskürzung von 35000€ müsste wohl eine der zwei KAZ-Stellen gestrichen werden. Wer meint, die Personalkosten seien im Verhältnis zum Gesamtetat zu hoch, vergisst, dass das KAZ im Gegensatz zu anderen Institutionen mangels Räumen keine zusätzlichen Mittel durch Veranstaltungen, Parties oder Gastronomie erwirtschaften kann. Mehrere Vorschläge des KAZ zur Lösung dieses Problems wurden übrigens von der Stadt Göttingen abgelehnt. Mit nur einer (dreiviertel!) Stelle kann das KAZ entweder keine soziokulturellen Projekte mehr durchführen - womit das KAZ dann wirklich sinnlos geworden wäre. Oder das KAZ schließt sich (wie von der Stadt empfohlen) mit der musa zusammen, um die Räume in der Innenstadt von dort zu verwalten. Realistisch gesehen bedeutet das wegen der sehr unterschiedlichen Strukturen von musa und KAZ wohl das Ende für viele KAZ-Gruppen. Bei der vorgeschlagenen Etatkürzung geht es also nicht nur um eine Stelle, sondern mit ziemlicher Sicherheit um das Ende des KAZ.
Versteckte Schließung?
Das kulturelle Angebot in Göttingen ist ein Markenzeichen dieser Universitätsstadt. Und das KAZ, das mir überproportional von den Kürzungen betroffen zu sein scheint, trägt einen wichtigen Teil dazu bei. Das KAZ ist mit seinen Aktivitäten und seinen Möglichkeiten in der Innenstadt und mit seiner Diskussionskultur einmalig und sollte nicht -- weder kurz-/langfristig noch de facto -- von der (ebenso wichtigen) Musa 'ersetzt' werden.
Synergieeffekte in der Verwaltung nutzen
Ich denke, dass die kulturellen Angebote nicht weniger oder schlechter werden, wenn Verwaltungsaufgaben bei einer Zusammenlegung effizienter gestaltet werden können.
Soweit kann ich Ihnen zustimmen, aber ...
Glauben Sie wirklich, dass Verwaltungsaufgaben effizienter gestaltet werden können, indem man - eine der seit über 15 Jahren hauptamtlich sehr effizient und erfolgreich arbeitenden Geschäftsführerinnen entlässt? - das Ottfried-Müller-Haus von der 4km entfernten musa aus verwaltet? - zwei sehr unterschiedlich arbeitende und unterschiedlich organisierte Vereine zusammenlegt, die gar nicht zusammengelegt werden wollen? Das würde doch alles mehr Kosten verursachen als Einsparen!
Verwaltung ist nicht gleich Verwaltung
"Verwaltung" in einem soziokulturellen Zentrum heisst nicht nur, Akten zu sortieren, Geschäftspost zu erledigen, die Bücher zu führen, vielleicht noch mal den Bleistift anspitzen und dann um 17 Uhr den Hammer fallen zu lassen. Ebenso ist Verwaltung in der Soziokultur keine unpersönliche Dienstleistung, die personell und räumlich beliebig austauschbar ist. Vielmehr gehört dazu: Organisation und persönlicher Kontakt zu den Gruppen und HausnutzerInnen, Entwurf und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen, Akquise neuer Zielgruppen und Ideen, Nacht- und Wochenendarbeit und unbezahlte Überstunden. Der Vorschlag, die Verwaltungen der Zentren gemeinsam erledigen zu lassen, ist absolut realitätsfern.
Herausnahme der Mietzuschüsse aus dem Zuschuss
Nach den Angaben der Verwaltung erhalten KAZ und musa zusammen jährlich 89.000 Euro als Mietzuschuss. Diese Miete muss dann ja wohl wieder an die Stadt als Hauseigentümerin abgeführt werden, richtig? Also generiert die Stadt durch die sogenannte "freiwilligen Leistungen" an die Zentren erhebliche Einnahmen, die aber den "freiwilligen Leistungen" nicht gutgeschrieben werden, sondern neben der Instandahltung auch in den städtischen Haushalt einfließen. Meiner Meinung nach hat der Mietzuschuss also hier nichts zu suchen und der Gesamtbetrag der "freiwilligen Leistungen" muss um diesen Betrag reduziert werden - damit kommen wir doch der 3 vor dem Komma bei den freiwilligen Leistungen erheblich näher.
Keine Anrechnung der Mietzuschüsse
Die Frage der Zuordnung bzw. der Anrechenbarkeit
von geleisteten Zuschüssen auf die freiwilligen
Leistungen, die an den städtischen Haushalt
zurückfließen, wurde auch bereits
verwaltungsintern geprüft. Grundsätzlich ist es für
den Zuschussgeber bei der Zuordnung der Kosten
unerheblich, wofür der Zuschussempfänger die
Mittel verwendet, bzw. im vorliegenden Fall, an
wen er die Mittel entrichtet. Allein die Tatsache,
dass es sich hier um ein städtisches Gebäude
handelt, ändert nichts an der Intention der
freiwilligen Leistung.
Gemäß der verbindlichen Zuordnungsvorschriften
zum Produktrahmen des Landes Niedersachsen
sind alle Erträge und Aufwendungen den
vorgegebenen Produktgruppen/
Aufgabenbereichen zuzuordnen. Die Mieterträge
sind demzufolge dem Vermieter (siehe oben)zuzurechnen. Dort werden auch alle im
Zusammenhang mit der Bewirtschaftung der
Gebäude stehenden Aufwendungen erfasst. Der
Aufwand (Zuschuss) ist dagegen dem
Produktbereich Kultur zuzuordnen. Die
Unterscheidung nach Pflichtleistungen und
freiwilligen Leistungen orientiert sich ebenfalls an
diesem verbindlichen Produktrahmen. Eine
Saldierung des Mietertrages mit den freiwilligen
Leistungen ist daher in diesem Fall leider nicht
möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Stadtverwaltung
Anmerkung an Verwaltung
Es ist gut, hier so eine lange Erklärung zur Anrechnung oder nicht Anrechnung des Mietzuschusses zu bekommen. Mich würde aber auch eine Antwort oder Reaktion der Verwaltung auf die zahlreichen Einwände interessieren, die versucht haben klarzumachen, das KAZ und musa ganz unterschiedliche Sachen machen. Sieht die Verwaltung das nicht so und hat deshalb diesen Vorschlag gemacht? Oder waren die Inhalte der Arbeit beider Zentren in der Verwaltung vorher nicht so bekannt? Oder haben die nicht interessiert? Was das KAZ da mit verhältnismäßig wenig Geld leistet sollte auf keinen Fall kaputt gespart werden!
Nehmen gern Stellung
Die konzeptionellen Unterschiede zwischen den beiden soziokulturellen Zentren KAZ und musa sind der Verwaltung bekannt. In ihrer soziokulturellen Arbeit gibt es Unterschiede und unterschiedliche Schwerpunktsetzungen, wie z.B. die ausgeprägte Veranstaltungsarbeit der Musa im Hagenweg und die Kinder- und Jugendprojektarbeit des KAZ in der Hospitalstraße, aber auch Schnittmengen, wie die Bereitstellung von Räumlichkeiten für Gruppen- und Kursangebote. Wie bekannt ist, sind in Hinblick auf die Schließung eines Zukunftsvertrages mit dem Land Niedersachsen Einsparungen bei den freiwillligen Leistungen, also auch der Kultur, erforderlich. Das Ziel der hier vorgeschlagenen Sparmaßnahme ist, für die Nutzerinnen und Nutzer einen möglichst großen Teil des Angebots durch Zusammenführung, Profilierung und Effektivierung der Aufgaben und Kosten an beiden Standorten zu erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Stadtverwaltung
weitere Anmerkung an die Verwaltung
Sie nehmen gern Stellung, sagen sie. Die Stadtverwaltung möchte "einen möglichst großen Teil des Angebots durch Zusammenführung, Profilierung und Effektivierung der Aufgaben und Kosten an beiden Standorten" (Zitatende) erhalten, so schreiben sie. Dann bitte erklären Sie, warum einseitung auf Seiten des KAZ eine Kürzung in Höhe einer von zwei Personalstellen vorgenommen werden soll, um das Angebot an beiden Standorten weitmöglichst zu erhalten. Ergebnis wird sein,dass das kulturelle Angebot im KAZ großflächig beschnitten wird, so wie sie die Kürzungen vornehmen wollen. Ich bin auch nicht für Kürzungen bei musa, Dt, Händel oder sonstwo. Aber es drängt sich der Gedanke auf, dass die Stadtverwaltung die Kultur hier in Göttingen mit zweierlei Maß misst und kleinen Einrichtungen deutlich mehr zumutet als großen. Für mich ist das sehr deprimierend, zeige ich mich doch als KAZ-Mitglied schon seit vielen Jahren bei Veranstaltungen für diese Stadt künstlerisch tätig. Zumeist kostenlos natürlich
Alle Aspekte beleuchtet
Wir haben zu allen Aspekten unseres Vorschlags bereits mehrfach und umfassend Stellung genommen.
Im Übrigen wird der Vorschlag noch einmal im Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/ Betriebsausschuss der Stadthalle am 22.03.2012 (16:30 Uhr, Sitzungsraum 126) diskutiert. Auch hier wird es möglich sein, sich umfassend zu informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Stadtverwaltung
Keine Zusammenlegung
Ich möchte weiter die Möglichkeit haben Kurse im KAZ zu besuchen. Lieber zahle ich etwas mehr Geld. Das Gelände der Musa ist mir zu weit entfernt und abends definitiv zu unheimlich...
KAZ!! DAS MUSS SO BLEIBEN!!!!
Seit über 13 Jahren befindet sich, unserer Verein mit über 70 Mitgliedern und mehrere Freunden und Besucher verschiedener Nationalitäten unter dem KAZ Dach. Kinder und Jugendliche treffen sie sich mehrmals im Monat, um ihre verschiedenen Aktivitäten zu verwirklichen (Tanzkurse, Malen, Schulische Nachhilfe u.a., sowie verschiedene Veranstaltungen etc., die dorthin statt finden). Musa ist für die Kinder zu weit entfernt. Am ende der Welt!! Es ist wichtig für uns allen!! Der KAZ als kultureller und sozialer Treffpunkt verschiedener Nationalitäten, MUSS SO BLEIBEN!!